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Auf dieser Seite finden Sie unterschiedliche Episoden und Beiträge von Schülern und anderen, die über besondere Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Förderverein, wie z.B. Wandertage, Klassentreffen oder Projekttage berichten wollen.

Sportfest mit dem André-Gymnasium

Am 8. Juni 2017 fand das Sportfest der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte statt. Zu diesem Anlass wurde dieses Jahr die Klasse 8/2 vom André-Gymnasium eingeladen, um mitmachen zu dürfen, oder den Stationshelfern unter die Arme zu greifen.

Nachdem der Schulleiter eine Rede hielt und sich alle warm gemacht hatten, ging es auch schon los. Die Schüler wurden in zehn Gruppen eingeteilt und zu ihrer ersten Station geschickt. Von Geschicklichkeit über Tastsinn bis hin zu Ausdauer war alles dabei. Als Höhepunkt durfte man außerdem mal in einem Rollstuhl fahren und damit einen kleinen Parcour meistern.

Mein persönlicher Favorit war die Station Wassertransport, bei der man versuchen musste, innerhalb von zwölf Minuten mit einem Plastikbecher so viel Wasser wie möglich von einem Eimer in den anderen zu transportieren. Dabei musste man pro Becher einmal um den Sportplatz laufen, damit man das Wasser umfüllen durfte. Allerdings war, nachdem man die Runde geschafft hatte, nicht mehr viel Wasser im Becher übrig.

Außerdem hat es mir viel Spaß gemacht zu erfahren, wie es ist mit einem Rollstuhl zu fahren, was am Anfang nicht sehr einfach war.

Nachdem das Sportfest dann dem Ende zuging, wurden die Sieger der einzelnen Stationen verkündet.

Ich möchte mich noch im Namen meiner Klasse bedanken, dass wir bei dem Sportfest teilnehmen durften.

Jasmin Schwabe, André-Gymnasium

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Urlaub an der Ostsee - ein ganz besonderes Erlebnis!

"Einmal Urlaub an der Ostsee machen"...eine kühne Idee machte sich bereits Ende des vergangenen Schuljahres in unseren Köpfen breit!

Und dann "brannten" plötzlich alle Schüler, Muttis und Lehrer der Klasse für diese Idee und wollten diesen Traum wahr werden lassen. Man könnte doch für eine Woche nach Zinnowitz fahren, die Muttis machen in dieser Zeit Wellnessurlaub am gleichen Ort und für ein paar schöne gemeinsame Erlebnisse würde sicher auch noch Platz und Zeit sein. Gesagt - getan!

Nun hieß es nur noch ein paar bürokratische Hürden nehmen, alles gut planen und dann warten, bis die Reise endlich losgehen konnte.

Vom 29. Mai bis 2. Juni 2017 war es dann soweit! Wir starteten in einer 7-stündigen Fahrt gen Norden, alle mit Frohsinn und gute Laune im Gepäck. Auch Sonne hatten wir mit eingepackt. Im "Haus Kranich" erwartete uns für diese Tage eine schöne Bleibe mit Wohlfühlatmosphäre. Natürlich musste gleich am ersten Abend der Strand inspiziert werden. Besonderes Highlight war dabei Emmas Strandrollstuhl, extra für den Strand gemietet...

Jeden Tag konnten wir den Strand genießen, sei es, um im Sand zu buddeln, die Wellen der Ostsee zu beobachten und zu hören oder...für die ganz Mutigen unter uns, auch einmal in der Ostsee abzutauchen bei 15 Grad Wassertemperatur. Was für ein Gefühl!

Eine schöne Rundfahrt mit dem Bäder-Express führte uns durch den ganzen Ort Zinnowitz.

Gemeinsam mit den Muttis unternahmen wir eine Schifffahrt auf dem Achterwasser, nicht zu unterschätzen die Windstärke...kein Wunder, dass dabei einige Sonnenhüte vom Wind weggetragen wurden.

Ein ganz besonderes Erlebnis war der Besuch der "Phänomenta", einem Experimentiermuseum. Hier konnte man ganz viele Dinge ausprobieren, fühlen, tasten, beobachten...man hätte sich hier stundenlang aufhalten können.

Zwischen all diesen Erlebnissen gab es immer mal wieder eine leckere Köstlichkeit zum Stärken, traumhafte Eissorten, leckere Fischbrötchen...so muss Urlaub sein.

Wen sollte es da wundern, dass bereits am Mittwoch schon die ersten Tränen flossen, dass es am Freitag wieder heim gehen sollte???

Und auch unsere Muttis haben sich in dieser Woche Urlaub wunderbar von ihrem Alltagsstreß erholen können, sie konnten viel Schönes gemeinsam unternehmen und haben sich als Klassenelternteam noch viel enger zusammengefunden.

Alle waren sich am Ende mehr als einig:

Das wird ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis bleiben!!!

Wir bedanken uns bei der Schulleitung für die Genehmigung dieser Reise und bei den Mitarbeitern des Hauses "Kranich" und des Hauses "Roland" für die tolle Unterkunft!

Ein herzliches Dankeschön auch an unseren Förderverein der Schule, der uns finanziell unterstützt hat!

Die Klasse M2 und das Klassenteam Frau Landowsky, Frau Bach und Frau Steinke-Haupt

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Trommelcamp der Trommelgruppe des Hauses 35 mit den Schülern der Förderschule "Anne Frank" Radebeul

Eine tolle Idee wurde im vergangenen Jahr während unseres Besuches der Trommelgruppe vom 4. bis 6. April 2017 in Radebeul geboren...

"Lasst uns doch ein paar Tage zusammen verbringen, zusammen etwas musikalisch auf die Beine stellen, gemeinsam in der Schule schlafen...ein ganz besonderes Abenteuer erleben!"

Solche große Dinge benötigen viel Vorbereitung und so wurden viele helfende Hände gebraucht! Es musste für Betreuungspersonal gesorgt werden, für Verpflegung, für Räumlichkeiten und natürlich für Spaß und kreative Ideen während der gemeinsamen Workshops und für Spannung und ein tolles Programm während unseres großen Auftrittes im Haus 4.

Gemeinsam haben wir uns in 3 Tagen mit höchster Konzentration und Ausdauer an unsere musikalischen Workshops gewagt, bis wir vor Erschöpfung fast vom Stuhl gerutscht wären....das Ergebnis ließ sich wahrhaftig zeigen...wir haben den Saal vom Haus 4 samt seinem Publikum mit unseren rhythmischen Trommelklängen zum Beben gebracht!!! Danke, liebe Schüler, Ihr seid sooo Spitze gewesen!!!

Und Ihr habt alle geschwärmt von diesen 3 tollen Tagen!

Kein Wunder, denn wie oft erlebt man solch ein Abenteuer mit so einem intensiven musikalischen Übungsprogramm, einem gigantischen Auftritt, mit netten Freunden, mit abenteuerlichen Übernachtungen, mit einem leckeren Pizzaschmaus und saftigen Diskoklängen....es war das erste Mal für uns!!! Dies alles eingebettet in ein kulinarisches Verwöhnprogramm mit leckeren Kuchen (Danke, liebe Muttis), frischgebackenen Brötchen (Danke, liebe Frau Detlefsen) und dem Fotografen (Danke, liebe Frau Espig)! Danke, liebe Eltern, dass Sie unserem Projekt so wohlwollend gegenübergestanden haben!

Viele von unseren Schülern haben Kontakte zu den Radebeulern geknüpft und sich perfekt amüsiert. Da ist es nur allzu logisch, dass am Ende Tränenbäche flossen! Auch heute noch gehen Briefe, entstanden aus kleinen Freundschaften, hin und her.

Das sind Höhepunkte im Leben unserer Schüler - UNVERGESSLICH!

Und wer erinnert sich angesichts der Woge des Glücks noch an harte Unterlagen und Schnarcher, an weckende sprechende Uhren, die alle die Nacht zum Tag gemacht haben...

Die mehr als einstimmige Resonanz unserer Schüler lautet:
"Es war toll, das wollen wir irgendwann mal wieder machen!
Schön, dass Ihr Radebeuler unsere Gäste sein durftet, ein ganz liebes Dankeschön an Euer Lehrerteam Frau Hartwig und Herr Dietrich und an Eure Schulleitung!"


Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch noch einmal an alle Mitarbeiter, die sich am Trommelcamp beteiligt haben, und an unsere Schulleitung, die uns das Projekt genehmigt hat!

Ina Steinke-Haupt

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Kutschfahrt in den Herbst

Am 30. September 2016 hieß es für unsere Schüler "Hoch auf dem gelben Wagen…."
Im Rahmen der Herbstfestwoche parkte ein ganz ungewöhnliches Fahrzeug vor dem Haus 35.
Zwar hatte dieses Gefährt vier luftbereifte Räder, doch es fehlte der Motor. Der Förderverein hatte sich für unser Herbstfest etwas ganz Besonderes einfallen lassen.
An diesem Tag sollten zwei Pferdestärken reichen, um unsere fröhliche Fahrt in den Herbst zu starten.
Mit vereinten Kräften und starken Armen schaffte es jedes Kind, die Pferdekutsche zu erklimmen. Das Trappeln der Hufe, der Geruch der Pferde und das Ruckeln während der Fahrt war für alle ein besonderes Vergnügen.
Bei unserer Kremserfahrt durften natürlich lustige Lieder nicht fehlen.
Der Kutscher hat sicher am Abend noch gesungen: "Hab mein Wagen vollgeladen, voll mit netten Schülern...".

Heike Schäfer

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Mini-Fußball-EM der Mittelstufen

Schwarz, Rot und Gold bestimmten das Bild unseres gemeinsamen Morgenkreises am 20. Juni 2016.
Egal ob mit Hut, Shirt, Blumenkette oder geschminkt, alle Schüler traten in den Farben unserer Nationalelf zum Turnier der Mittelstufenklassen an.
Zunächst hieß es erst einmal still sein und zu den Klängen unserer Nationalhymne kurz innehalten.
Doch gleich danach konnten die Schüler zum aktuellen EM-Song von Max Giesinger "80 Millionen" ihren Emotionen freien Lauf lassen.
Bevor es endlich auf den Fußballplatz ging, wurden die vier Gruppen bestimmt.
Durch Losverfahren fiel die Entscheidung, in welcher Mannschaft die jungen Kicker auf dem Platz antreten.
Unser Turnier hatte eigene Regeln. Wichtig war nur unser Motto: "Ball rund muss in Tor eckig!" von Helmut Schulte.
Erlaubt war alles, was einen Ball in Bewegung versetzt.
Mit Füßen, Händen oder dem Kopf durfte das runde Leder geschossen, gerollt oder geworfen werden.
Unser Keeper hatte alle Hände voll zu tun und so mancher Schuss ging ins Netz.
Bei der großen Siegerehrung glänzten die Medaillen in der Sonne und es gab viele strahlende Gesichter.
Auch wenn nicht jeder Schüler zum Gewinnerteam gehörte, so hatten alle Sportler viel Spaß an diesem Tag.
Dabei sein ist schließlich alles.

Heike Schäfer

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Besuch im Sonnenlandpark

Bei Bilderbuchwetter startete die Klasse M2 am 9. Mai 2016 zu einer Exkursion in den Sonnenlandpark.
Aufgeregt waren nicht nur die Schüler. Auch die Begleitpersonen schienen am Morgen von einer gewissen Betriebsamkeit erfasst zu sein. War auch alles eingepackt? Sonnenschutzmittel? Getränke? Ausweise? Geld?
Es ist schließlich nicht alltäglich, mit fünf Schülern im Rollstuhl einen Freizeitpark zu besuchen.
Doch schon bei unserer Ankunft im Sonnenlandpark legte sich die Aufregung. Gleich am Einlass wurden wir freundlich erwartet und begrüßt.
Wie im Vorfeld mit den Mitarbeitern abgesprochen, stand Anton pünktlich für uns bereit.
Anton war extra eine Stunde früher für uns aufgestanden.
Nein, Anton ist kein Mitarbeiter des Freizeitparks, sondern die barrierefreie Parkbahn.
Los ging die holprige Tour. Kurve rechts, Kurve links, immer hatten wir ein bisschen Fahrtwind im Gesicht. Genauso mögen es unsere Schüler.
Die Fahrt hätte immer so weitergehen können.
Aber am anderen Ende des Parks wartete bereits die nächste Attraktion auf uns, das Riesenrad.
Mit Freude hatten wir erfahren, dass die Gondeln mit dem Rollstuhl befahrbar waren.
Also hieß es für uns: "Einsteigen und hoch in die Lüfte fliegen."
So richtig klar war es nicht, wem es mehr im Bauch kribbelte. Den Kindern oder den Erwachsenen?
Für zwei ganz Mutige unter uns schien diese Fahrt noch nicht genug gewesen zu sein.
Auf dem Kettenkarussell konnten sie dieses wunderbare Schweben noch einmal genießen.
Unsere Fotos beweisen: "Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein..."

Heike Schäfer

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"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht" F. Kafka

Ein toller Tag in Radebeul!

Anders kann man die Exkursion der Chemnitzer Trommelgruppe aus dem Haus 35 am 26. April 2016 wohl kaum beschreiben. Eine nun schon langjährige Tradition ist das gemeinsame Musizieren mit Schülern der Förderschule "Anne Frank" aus Radebeul. Doch eines ist ganz neu daran, erstmalig starteten in diesem Schuljahr unsere Schüler in Richtung Radebeul. Das sorgte natürlich für große Aufregung und Lampenfieber, schließlich hatte man sich lange vorher gut für einen Auftritt vor den Gastgebern vorbereitet.

Bepackt mit einem Buskofferraum voller Instrumente (es hätte auch bei dem Umfang eine "einwöchige Urlaubsfahrt" anstehen können) und 3 Bussen starteten wir pünktlich in Chemnitz. Von den Radebeulern wurden wir mit einem kräftigen Begrüßungslied erwartet. Alles war liebevoll für uns vorbereitet.

Dann Herzklopfen auf unserer Seite...unser großer Auftritt für unsere Gastgeber! Natürlich ging alles super gut. Es gab riesigen Beifall für unsere 45-minütige Vorstellung. Anschließend überreichten unsere Schüler noch die liebevoll gebastelten Gastgeschenke (Trommeln) von Frau Seidel aus dem Werkunterricht an unsere Gastgeber.

Und dann wurde gemeinsam mit den Radebeulern getrommelt, was das Zeug hält! Was für eine grandiose Stimmung! Es war, als würde die Erde beben...rhythmisch bewegte sich alles, was ein Instrument zur Verfügung hatte. Und wir haben wieder einmal gespürt, Musik verbindet alle!!!

Als die Stimmung so richtig aufgeheizt war...war die Zeit leider um. Aber zum Abschluss wurden wir noch lecker "bekocht", eine Klasse der Radebeuler Schule hatte extra für uns ein tolles Mittagessen zubereitet.

Immer wieder hörte man zwischendurch Stimmen: "Es war soo schön.", "Das machen wir bitte bald wieder.", "Wir wollen noch weiterspielen."...-aber pünktlich um 12.45 Uhr mussten wir dann wieder unseren Heimweg antreten. Und so muss man leider gehen...wenn es am schönsten ist.

Aber in einem sind sich alle sicher, das wollen wir wieder!

Ein herzliches Dankeschön gilt allen fleißigen Helfern sowie dem Wohlwollen unserer Schulleitung für diese schöne Fahrt!

Es war ein unvergessliches Erlebnis!

Ina Steinke-Haupt im Namen der Trommelgruppe

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